Samstag, November 28, 2009
Donnerstag, November 26, 2009
Montag, November 23, 2009
Freitag, November 20, 2009
Dienstag, November 17, 2009
Samstag, November 14, 2009
Vergnügt: der Abend der nicht enden wollte

es treibt voran, der Abend
schleppend die Gesellschaft
den Tag, der Fader gleitend
taucht er ihn in Glitzerlicht
schleichend füllt den Raum, der Rausch
vernebelt mir die Sinne
die Musik, der Menschen Stimme
füllt der Raum, die Klänge
schwebend, bricht Bordstein
fliegend mir den Manus
mein abgelebter Leib, unter Getose
schreit Ärzten ins Gesicht:
bitte, belebt mich nicht.
Mittwoch, November 11, 2009
Bitte nicht vergessen: Kool Keith ist "Der original Taktloss"
Würde er Taktloss kennen würde er sowas Rappen: Yeah, coz i am that original rapper T.A.K. 47....you "son of a bitch" (gesingelsangelt wie das Hurenson von Taktloss)

Diese Wahnsinns Tolle gibt es irgendwo zu bestellen oder auch nicht.

Ich weiß nicht ob es Sie gibt oder nicht, ich habe es nicht gefunden.
Aber allein der Wille ist schon großartig.
DAs ist das Video dazu.

Diese Wahnsinns Tolle gibt es irgendwo zu bestellen oder auch nicht.

Ich weiß nicht ob es Sie gibt oder nicht, ich habe es nicht gefunden.
Aber allein der Wille ist schon großartig.
DAs ist das Video dazu.
Montag, November 02, 2009
Donnerstag, Oktober 22, 2009
sehr lang, rework

Um 4:30 betrat der nur mit Fliegerjacke und Schlafanzughose bekleidete Täter Rita's Stube. Ohne erkennbaren Grund begann er dort, auf die teilweise schwer alkoholisierten Gäste mit einem mitgeführten Teleskopschlagstock einzuschlagen. Zerstörte große Teile des Inventars und verletzte einige der Anwesenden schwer.
Die 58 jährige Wirtin verstarb noch während der selben Nacht im Kreiskrankenhaus.
Die Hintegründe der tat bleiben unklar.
Asch auf den Boden,
Zigarette soll ja angeblich besonders gut schmecken,
Verschwitzt liegen ihre abgekämpften Körper nebeneinander. ihm geht es gut, ihr nicht.
Keiner von beiden lässt sich etwas anmerken.
die Leere,
Belanglosigkeit füllt sich mit Allgemeinplätzen.
Erst sie, denn er, geht als letzter, versucht schwankend sich die Spermareste mit einer nassen Handtuchecke vom Schwanz zu waschen und dabei seinem Spiegelbild nicht in die Augen zu sehen.
ängstlich aneinandergeklammert schlafen sie,
ein.
I NEED TURNTABLES, NO, I DO NOT HAVE ANY CD'S, OK, 2 MORE SONGS, I WANNA GO TO THE HOTEL. Sind 40€ okay? wir müssen morgen um 10h wieder weg.
Zwei der potentiellen Gäste werden vor der Beendiginung der Sperrstunde vor dem Laden aufgegriffen und müssen ihre Taschen ausleeren, dann zu den Beamten in den Wagen steigen. einer von ihnen ist noch minderjährig.
Ich ziehe hoch. Alles passt. Sogar schön die 8 takte abgezählt. Klappe runter, mir wird schwarz vor Äugen. mit der Linken stütze ich mich auf den Tisch. die Rechte immer noch am Mischpult. ruhig bleiben, warten. Die Sicht kommt wieder. Augen zu, durchatmen.
Höre sie schreien. Alles gut. Es klappt das Visier hoch, gibt den Blick auf eine kreidebleichen Mob desorientierter Kleinbürger frei. Später noch, wird eine Prostituierte enthusiastisch durch den ganzen Laden tanzen, und dabei minutenlang eine Flasche auf ihrem Kopf balancieren.
Der Fahrer bietet mir an zur Station zu laufen oder mit der bahn mit zum Bahnsteig zu fahren. Ich befinde mich in einem stacheldrahtumzäunten S-Bahn Abstellgleis. gut das er nicht weiß das meine Freunde früher seine Züge beschmierten und wir uns einen Spaß daraus machten die Fensterscheiben der Türen herauszutreten. Ich trage ein Hemd.
Jedes mal wenn ich kurz einnicke lupft der Fahrer für einen kurzen Moment den Lautstärkeregler, nur um dann weiterhin schweigend nebeneinander zu sitzen. Kurz vor dem Hauptbahnhof halte ich es nicht mehr aus, „sie können mich hier rauslassen.“
Verstörende Einzelheiten der letzten Nacht kämpfen sich in mein Bewusstsein vor, während ich auf dem kalten Burger herumkaue. Mich befällt ein unwahrscheinlicher Ekeln vor mir selbst, und meinem Frühstück.
Sie konnten sich gerade noch aus dem Gewühl der schwarzen Lederjacken in ihren Wagen retten. Klirrend zerspringt die Heckscheibe des Kombis, während der Fahrer verzweifelt versucht den Motor anzulassen. Das Fenster erzittert unter kräftigen Tritten. Das Innere des Wagens füllt sich mit Cs Gas. Schlussendlich gelingt ihnen die flucht.
Sir, Sir, rüttelt mich der Taxifahrer wach. ich bin am Ziel angekommen.
Vergebliche Wichsversuche im Hotelbett. Sieh es ein. Musik im Ohrstöpsel auf voller Lautstärke, im Clinch mit dem Kotzreiz schaffe ich es einzuschlafen.
„ wir müssten anerkennen das wir einander brauchen“,habe Angst vor lauter Menschlichkeit mein Gesicht zu verlieren.
Unkontrolliert stürmt die gesamte Kneipenbesatzung auf mich los, zusammengekauert komme ich im Vorraum der Gaststätte wieder zur Besinnung. Mir wird freies Geleit zugesichert. Ein Blick auf meine Knöchel verrät mir das ich wohl nur wenig Gegenwehr leisten konnte.
Auf einer Lichtung im Wald, stürmen beide Parteien aufeinander los. Nasen- und Jochbeine brechen.
ich werfe mich jedem der Anwesenden in die Arme, rede wirr, .
Seine Lippen laufen blau an, mit einer halbherzigen Backpfeife schlage ich ihm den Luftballon aus dem Gesicht. Ich möchte keinen Krankenwagen rufen. Fühle mich verantwortlich, doch habe längst schon die Kontrolle verloren.
Hektisch überprüfe ich die ausgegangenen Kurzmitteilungen und Anruflisten meines Handys.
Glücklicherweise kamen weder Geschäftspartner/innen, verflossene Liebschaften oder gar entfernte Bekannte in den Genuss. Der engere Freundeskreis weiß mittlerweile damit umzugehen und gibt sich meist mit einer kurzen
Zusammenfassung der Rahmenbedingungen
zufrieden.
Erst warm, dann kalt Duschen. Lang, sehr lang. Zusammengekauert sitze ich in einer Ecke der Duschkabine und lasse das Wasser auf mich einregnen.
Abonnieren
Posts (Atom)



